4. Mai 2013

Kaufen oder Mieten? [Buch]

Kaufen oder Mieten
Gerd Kommer

meine Schlagsätze,



bei den typischen Transaktionskosten rechnet sich ein Eigenheim erst wenn der Immobilienkäufer mindestens 10 Jahre darin wohnt.
Schätzwert für gesamte laufende Nebenkosten 2,1% p.a. vom Kaufpreis.
Transaktionskosten bei Eigenheimen sind 20mal so hoch wie bei Finanzanlagen.
magisches Dreieck des Investierens,
a) Rendite
b) Risiko
c) Liquidität

Liquidität, d.h. wie schnell komme ich zu meinem Geld, schaut es bei Immobilien schlecht aus.
Alle Asset-Klassen bieten Schutz vor der erwarteten Inflation, den diese ist bereits in den aktuellen Preisen inkludiert.
Quadratmetermieten steigen nicht stärker als Inflation und insbesondere langsamer als Löhne und Gehälter.
Überdurchschnittliche Renditen ergeben sich primär durch Verbesserung einer Lage. Verbesserung ist oft leichter von einem niedrigen Niveau erreichbar, also einer schlechten Lage.
In einer guten Lage ist der Lagen Vorteil schon eingepreist.
Eine Immobilie kann nicht wie ein Sparkonto peu á peu verbraucht werden. Nachteil als Altersvorsorge.
Erfolgreiche Altersvorsorge,
a) diszipliniertes und kontinuierliches Sparverhalten. (Ist bedeutender und bei Immobilien einfacher zu realisieren.).
b) inflationsbereinigte Nettorendite größer null.

keine Immobilie zur Vermietung, weil gewerbliche Vermieter Kosten- und Steuervorteile haben. Konzentrationsrisiko, lege nicht alle Eier in einem Korb.
Immobilienvermietung als Hobby oder als unternehmerischer Spielball.
so viel Eigenkapital wie möglich und nicht unter 20%.
Investitionen z.B. in Aktien, Gold, etc. sollte ein Privathaushalt erst vornehmen, wenn Eigenheim vollständig schuldenfrei ist.
Eigenheimvorteile,
1) es fühlt sich besser an, mehr Freiheit, höhere Lebensqualität.
2) positiver Zwangssparvertrag.
3) besseres Verständnis als Kapitalanlage als bei Finanzprodukten.

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